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Der berühmte erste Satz bekommt in Zeiten von Social Media noch mehr Gewicht.

Für einen guten Text braucht es die richtigen Worte. Dann lassen sich im Facebook #Posting und im #Blogbeitrag auch die wichtigen #Keywords für die Suchmaschinenoptionen besser einbetten. Und damit führt Google die Suchenden schneller ans Ziel: zu guten Online-Inhalten.

 

©Glenne82_iStock

Was interessiert die Lesenden, wonach suchen sie konkret? Gestalten Sie Ihren Text so, dass er Antwort darauf liefert. Diese acht Schritte helfen Ihnen dabei.

Die Keywords
Lesende suchen meist mit kurzen Fragen nach konkreten Themen. Sie wollen möglichst schnell die passende Lösung zu ihrem Anliegen erhalten. Es ist deshalb unerlässlich, sich in die Suchenden hineinzudenken und die richtigen Keywords auszuwählen.

Die Recherche
Um das Thema aufzubereiten, informiert man sich vorab in ein, zwei fundierten Quellen. Darauf basierend baut man die Struktur des Textes auf. Welche Fragen sollen beantwortet und welche Informationen bereitgestellt werden? Suchen Sie gezielt nach weiterem Input, der dafür benötigt wird. Und scheuen Sie sich nicht davor, die Struktur neu anzupassen. Daraus entsteht ein guter Text, der vielseitig ist und sich von anderen abhebt.

Die Stilmittel
Nun kommt es darauf an, die richtige Sprache zu finden. Wer liest meinen Text, wo erscheint er und wie soll er aussehen? Werden die Lesenden direkt angesprochen, also gesiezt, geduzt oder gar – Social Media typisch – in Gruppen angesprochen? Soll es ein kurzer Blogbeitrag oder ein ausführlicher Ratgeberartikel sein? Bei der Gliederung des Textes orientiert man sich an der Struktur der Recherche. Und der rote Faden führt die Suchenden dann von der Beschreibung der Fragestellung zu den Antworten hin.

Überschrift und Einleitung
Diese beiden Textbausteine stellen den ersten Kontakt zum Leser her. Sie sollen neugierig machen, beispielweise mit einem interessanten Zitat oder einer herausfordernden Frage. Nach der Einleitung zeigt ein kurzer Ausblick an, was den Leser erwartet. Für Online-Texte, etwa auf der Homepage, empfiehlt sich zudem ein kurzer Teaser. Der erscheint direkt unter dem Titel und enthält das Wesentliche in Kurzform. Manchmal ist es übrigens hilfreich, die zusammenfassende Einleitung erst am Ende zu schreiben, wenn die konkreten Inhalte schon ausformuliert sind.

Der Hauptteil
Hier wird der Suchende fündig. Versetzen Sie sich also in die Zielgruppe hinein und schreiben Sie zunächst in einfachen, verständlichen Sätzen. Formulieren Sie die Sätze im eigenen Wortlaut: Und zwar im Aktiv, nicht im Passiv, was den Text anschaulicher macht. Füllwörter sollten dabei genauso vermieden, wie das Verwenden von originalen Textpassagen. Der Text sollte nicht nur die gewünschten Informationen analog der Gliederung enthalten, sondern möglichst auch externe Links zum Thema. Ideal ist ein kurzes Fazit zum Schluss oder eine Rückkopplung zur Einleitung. Nun folgt der Feinschliff, um holprige Formulierungen zu bereinigen und um Abschnitte präziser zu formulieren.

Die Struktur
Google präferiert Texte, die gut lesbar sind. Die Hauptüberschrift sollte daher möglichst schon das wichtigste Keyword enthalten. Lange Textblöcke sind ermüdend, Absätze hingegen lockern auf. Eine Zwischenüberschrift zum jeweiligen Abschnitt hilft, Informationen schneller wiederzufinden. Fotos, Grafiken oder andere Gestaltungselemente sind ideal, um umfassende Informationen darzustellen. Ein, zwei Links zu inhaltlich ergänzenden Beiträge liefern zusätzliche Informationen oder untermauern die eigenen Aussagen.

Keyword-Optimierung
Es gibt unterschiedliche Methoden, Keywords in einen Text einzubetten. Wo sie jedoch tunlichst erscheinen sollten: in der URL, Im Title-Element, in der Meta Description, in der Hauptüberschrift und in den Zwischenüberschriften sowie dezent im Fließtext. Sie sollten abwechslungsreich und gezielt eingesetzt werden, aber keinesfalls unangenehm auffallen.

Der Feinschliff
Ihr Text ist nun fertig? Dann lassen Sie ihn von einer Kollegin oder einem Kollegen Korrektur lesen. Sie entdecken meist noch einen kleinen Flüchtigkeitsfehler oder können mit ihren Anmerkungen mögliche Missverständnisse (gedankliche Stolperfallen) entschärfen.
Schauen Sie sich den Artikel nach dem Hochladen in einem Content-Management-System nochmals sorgfältig an. Oft müssen Überschriften oder Fotos angepasst bzw. neu formatiert werden. Auch die eingebetteten Links sollten abschließend überprüft werden.

Wir wünschen gutes Gelingen beim Finden der passenden Keywords und beim Erstellen neuer Online Inhalte.