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Situationen erproben, Transparenz schaffen und Komplexität reduzieren

Mit dem Systembrett lassen sich all diese Dinge erreichen. Es handelt sich dabei um eine Methode in der systemischen Beratung, um Systeme, Beziehungen und Interaktionen zu be-greifen.

Einzelne Figuren repräsentieren Führungskräfte und/ oder Mitarbeitende der Organisation. Diese werden zu aktuellen Prozesssituationen oder Konfliktsituationen auf ein Brett gestellt, um neue Perspektiven auf das Thema zu erhalten, Wechselwirkungen differenziert wahrzunehmen und neue Handlungsoptionen zu erarbeiten.

Wir setzen das Systembrett nicht nur im Einzel-Coaching ein, sondern auch in anderen Settings. So experimentierten wir damit zum Beispiel in einem Teamentwicklungs-Workshop in der Altenhilfe ebenso wie im Rahmen eines Führungskräfte-Programms im Hochschulbereich, um herausfordernde Führungssituationen zu reflektieren und neue Ansätze zu erproben. In der Hochschule war die Aufgabe, eine Aufstellung im Zusammenhang mit agilem Management zu bearbeiten: „Wie stellt sich das System unserer Organisation momentan dar?“ und im Anschluss daran „wie könnte es aussehen, wenn unsere Organisation agil wäre?“.

Es zeigte sich, dass die Teilnehmenden durch die Systembrettaufstellungen neue Blickwinkel einnahmen, offener an Konfliktsituationen herangingen und verschiedene Lösungsoptionen und deren mögliche Konsequenzen erarbeiten und reflektieren konnten. Alles in allem also auch eine sehr wirksame Methode, um sich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zu bestimmten Themen auseinanderzusetzen.