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Theaterarbeit, Coaching mal ganz anders

Vor Publikum zu reden verursacht bei einigen Menschen Unbehagen. Sie stellen sich im beruflichen Alltag immer wieder dieser Situation. Manche sogar im festen Glauben, es nicht besser zu können. Dabei schlummern in jedem von uns ungeahnte Kräfte, die mit etwas Übung wesentlich mehr Präsenz und damit eine höhere Aufmerksamkeit beim Auditorium erzielen können. Thomas Faupel erklärt im Interview, was ein zweistündiges Coaching alles bewirken kann und welche Methoden er dabei einsetzt.

Ein kurzes Interview mit Thomas Faupel 

Was ist das Besondere an Ihrem Persönlichkeitscoaching?
Als Sozial- und Theaterpädagoge arbeite ich schon seit vielen Jahren mit Menschen und den Möglichkeiten und Grenzen des inszenierten Handelns. 2004 gründete ich ein Netzwerk für Kulturarbeit. Als Regisseur wähle ich nicht nur Stücke aus, sondern übernehme auch die dramaturgische Vorarbeit, redigiere Texte und entwickle Inszenierungskonzepte. Genauso wichtig ist es, das Ensemble zusammenzustellen und die individuellen Charaktere mit den Rollenvorgaben in Einklang zu bringen.
Meine spezielle Erfahrung nutze ich im Coaching, um die oftmals ungenutzte Seiten der Persönlichkeit eines Coachee zu entdecken und dessen Ausstrahlungskraft zu stärken.
Ich bin also kein Berater oder Trainer im klassischen Sinne, sondern nutze meine Expertise aus der Theaterarbeit, um noch unerkanntes Potenzial, das in jedem von uns steckt, zu entdecken und zu aktivieren. 

Wer nutzt Ihr Coaching und mit welchen Erwartungen?
Das Coaching ist besonders für jene Menschen geeignet, die sich beim freien Reden vor Gruppen schwertun oder ihre Ausstrahlungskraft verbessern wollen. Viele Coachees haben bereits eine Führungsposition inne. Sie sind es gewohnt, vor Publikum zu agieren, haben jedoch den Wunsch, ihre Sprache und Stimme bewusster einzusetzen und ihr Auftreten souveräner zu gestalten. Zwei Stunden reichen schon aus, um grundlegende Methoden kennenzulernen, mit denen es sich dann eigenständig weiterüben lässt.